Order of Jedi

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Orden Presse - Mitglieder des Ordens in den Medien

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2011 - INTERVIEW im Bayrischen Rundfunk - 19.12.11

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Oliver Buschek - Maximilian v. Lütgendorff

Ordensgründer Qui-Ran Demera (damals noch zu OOH Zeiten) im Interview des "Zündfunk" im Bayrischen Rundfunk mit Oliver Buschek
Interview anhören (klick)


Anlässlich einer Volkszählung in Tschechien, bei der 15.000 Menschen als religiöse Ausrichtung "Jediismus" angegeben haben, fand am 19.12.2011 ein Interview zu diesem Thema mit Ordensgründer Qui-Ran Demera statt.

Darin unterhielt sich Qui-Ran mit dem Zündfunk-Moderator des bayrischen Rundfunks, Oliver Buschek, darüber, wie ernst der Jediismus zu nehmen sei und inwieweit er als Religion oder Philosophie etabliert ist. In dem etwa dreiminütigen Gespräch wird deutlich, welche Grundauffassung der OOH damals vertrat und vieles davon gilt auch für unseren Orden und was wir damit erreichen möchten.

Unser Dank gilt Aran Aryono, der das Gespräch vermittelt hat und Herrn Oliver Buschek, der unseren Gründer angehört und uns eine Plattform gegeben hat.

Bitte beachten Sie, dass dieses Interview lediglich zu Dokumentationszwecken verwendet werden darf und geistiges Eigentum des bayrischen Rundfunks und des Order of Jedi ist.

Qui-Ran Demera, Dezember 2011




INTERVIEW im Deutschlandfunk Nova - 01.02.2015

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Markus Dichmann - Max von Lütgendorff

Am 01.02.2015 fand ein Interview mit Ordensgründer Qui-Ran Demera (klick) statt, auf den D-Radio Wissen aus Köln bei einer Recherche aufmerksam wurde. Bei einer Schalte von Köln nach Wien unterhielt sich Moderator Markus Dichmann mit Qui-Ran über seinen ersten Orden, dessen Entstehung und andere, interessante Dinge.

Hier könnt ihr euch das Interview anhören. (klick)

Bitte beachtet, dass dieses Interview nur zu Dokumentationszwecken verwendet werden darf und geistiges Eigentum des D-Radio Wissen und des Order of Jedi ist.

Quelle: DRadio Wissen Köln (klick)



2015 - INTERVIEW in der Dezemberausgabe ME.Movies

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Qui-Ran Demera / Daniel Krüger

Das Interview befindet sich in der Printausgabe der ME.Movies im Star Wars Special.
Hier sind die Scanvorlagen davon; um es in voller Größe zu sehen, bitte anklicken:

Interview ME 1.png
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Viel Freude beim Lesen und vielen Dank an Daniel Krüger für die Gespräche mit uns.

Dezember 2015

Information: Daniel Krüger verstarb 2018 plötzlich. Er war ein wacher, aufmerksamer Geist und eine tolle Persönlichkeit, mit der man sich stundenlang unterhalten konnte. Wir vermissen ihn sehr und hoffen, dass es ihm besser geht, wo er jetzt ist. Die Macht sei mit ihm.




2015 - Der Orden in "Die Welt" - Artikel

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Der 33-jährige Jedi Max von Lütgendorff führt den "Order of Hope" an. Er und eine Handvoll weiterer Fans sahen mehr in der "Macht" aus den Filmen.
Hauptberuflich ist von Lütgendorff Opernsänger


In vier Semestern zum Jedi -Artikel in "Die Welt" (klick)

Die Faszination der Filmreihe "Star Wars" ist ungebrochen. Doch ist die Saga eine Religion? Für die Mitglieder des einzigen deutschen Jedi-Ordens zumindest eine Philosophie und Lebenseinstellung.
von Daniel Krüger

Im Sommer war der Ostseestrand in Schönberg für kurze Zeit nicht der Ostseestrand bei Schönberg, sondern ein weit entfernter Planet. Yavin IV vielleicht, oder Endor oder Naboo. Fast drei Dutzend Jedi-Ritter tummelten sich in den aus "Star Wars" bekannten Roben und mit Lichtschwertern bewaffnet im Sand. Sie veranstalteten Schwertkämpfe und eigenartige Zeremonien. Am Ende wurde ganz irdisch für Fotos posiert.
Die deutschen Jedi veranstalteten dabei mehr als ein Laientheater für Nerds. Sie sind Mitglieder des "Order of Hope", glauben wirklich an die Existenz der "Macht". An jene alles bestimmende Kraft, die vor Jahrzehnten ebenso wie Darth Vader und Luke Skywalker in George Lucas' Kopf entstanden ist.

Menschen, die es mit dem Jeditum ernst meinen

Am 17. Dezember kehrt "Star Wars" auf die Kinoleinwände zurück. Mit neuen und alten Helden, begleitet von gigantischem Marketingtamtam und höchstwahrscheinlich mit Besucherzahlen, die sogar den absurden Hype der vergangenen Monate rechtfertigen können. Die Faszination um die Filmreihe ist seit Jahrzehnten ungebrochen, die popkulturelle Verankerung der Saga so fest wie bei keiner anderen Marke.
Wie es überhaupt so weit kommen konnte, lässt sich nicht so genau sagen. Experten, Kritiker und Psychologen arbeiten sich regelmäßig an Erklärungen für das Massenphänomen "Star Wars" ab. Fest steht aber, dass die Fankultur so weit vorangeschritten ist, dass den Filmen per se nicht mehr die allergrößte Bedeutung zukommt. Beim "Order of Hope" ist das nicht anders.

"Liest man die Bücher rund um 'Star Wars' oder den Jedi-Kodex, sieht man, dass da noch viel mehr dahintersteckt, als auf der Leinwand passiert. Im Jeditum steckt viel von buddhistischen Erzählungen und fernöstlichen Strömungen", erklärt Max von Lütgendorff, Mitbegründer des "Order of Hope", der einzigen deutschen Anlaufstelle für Menschen, die es mit dem Jeditum ernst meinen.

Die "Macht" als Richtlinie für ein besseres Leben

Von Lütgendorff ist 33 Jahre alt und hauptberuflich Opernsänger. Und so sieht der gebürtige Bayer, der aktuell in Wien arbeitet, auch in etwa aus: Etwas kräftig, sehr gepflegtes Äußeres, freundliche Augen. Bis 2005, dem Jahr, in dem der bisher letzte "Star Wars"-Film erschien, war er Mitglied in einem Science-Fiction-Kostümklub, wie es überall auf der Welt Hunderte gibt. Doch nur ab und zu Klamotten aus "Star Wars" zu tragen, nur zu spielen, reichte ihm nicht aus.

Er und eine Handvoll weiterer Fans sahen mehr in der "Macht", der religiös-mythischen Strömung aus den Filmen. Viel mehr sogar. Eine Richtlinie, nach der es sich zu leben lohnt. Also rief von Lütgendorff 2005 einen Jedi-Orden ins Leben, dem er als Ratsmitglied Qui-Ran Demera vorsteht. Zehn Jahre nach der Gründung summiert sich die Anzahl der Jedi auf eine Hundertschaft.

Die "Macht" verbindet alles und jeden

"Star Wars" wird zwar von Millionen Fans überspitzt als Religion bezeichnet. Die Zahl derjenigen, die aber tatsächlich an karmaähnliche Strömungen der "Macht" glauben, beläuft sich weltweit auf einige Zehntausend. In Australien hat es der Jediismus zur eingetragenen Religion geschafft. In England wurde er bei einer Volksbefragung kurz nach der Jahrtausendwende 15.000 Mal als Konfession angegeben.

Blitze aus den Fingern abfeuern, Gedankenkontrolle, Gegenstände per Telepathie bewegen – in den "Star Wars"-Filmen verleiht die "Macht" den Jedi die tollsten Kräfte. Von Lütgendorff weiß natürlich, dass das Quatsch ist. Er denkt aber schon, "dass es da etwas gibt". Eine unsichtbare Kraft, die alle Lebewesen verbindet. Und daran könnte man genauso gut glauben wie an Gott.
Dennoch würde der Jedi nicht so weit gehen, die "Macht" zur Religion zu verklären. Eine Lebensphilosophie muss sie sein, sonst wäre Juden, Christen oder Muslimen der Weg zur "Star Wars"-Erleuchtung ja versperrt. Die Kernthese der Philosophie: Alle Lebewesen sind miteinander verbunden. "Allein dieses Gefühl, wenn man spürt, dass es einem geliebten Menschen nicht gut geht, ohne dass man ihn gesehen oder gesprochen hat", veranschaulicht der Anführer des Ordens seine Lesart der "Macht".

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Der Rat der Jedi-Ritter bei einer Zeremonie des „Order of Hope“.
Die Mitglieder des Ordens sind über ganz Deutschland verteilt.
Einmal im Jahr findet die feierliche Hauptversammlung statt


Die großen Fragen des Lebens – und Lichtschwerter!

Die Mitglieder des Ordens sind über ganz Deutschland verteilt, halten alle paar Wochen regionale Stammtische ab. Einmal im Jahr findet die feierliche Hauptversammlung statt. Zuletzt eben an der Ostsee, im Jahr zuvor auf einer Burg in Hessen. Bevorzugt an Orten, die auch ein bisschen Natur und Setting für gute Fotos bereithalten. Die Jedi tragen dann voller Stolz ihre Roben, nennen sich bei ihren Jedi-Namen und befördern Padawane, die Lehrlinge, in den Rang von Rittern oder Meistern.
Dazu wird viel debattiert. Über "Star Wars" oder die Ausrichtung des Ordens. Über das Weltgeschehen und die Sorgen der einzelnen Jedi. Einmal hätte die Kraft der Gemeinschaft einen Alkoholiker von seiner Sucht befreit. Weil sie ihm eine Stütze sein konnten und der Jedi-Kodex praktischerweise viele Ratschläge für ein besseres Leben bereithält.
Der Orden, dem jung und alt, männlich und weiblich, Hausfrau und Martial-Arts-Kämpfer angehören, will seinen Mitgliedern einen Mehrwert bieten. Konstanten Halt in persönlichen Krisen, geduldige Ansprechpartner für jede Frage und Profit von der Lebenserfahrung des jeweils anderen. Zwischendrin ist natürlich immer noch Zeit für ein freundschaftliches, ungefährliches Duell mit dem Lichtschwert – was muss, das muss.

Per Fernschule zur Jedi-Erleuchtung

Der Weg zur hellen Seite der Macht beginnt in einem schmucklosen Web-Forum. Zwar sind die Bösen in "Star Wars" bei Fans ebenso beliebt, in der Realität kann man auf die sogenannten Sith aber ganz gut verzichten. Die ersten Schritte auf dem Weg zum Jedi also: informieren, anmelden, einen Mentor suchen. Dann beginnt das Jedi-Training. Und zwar per Fernstudium.

Max von Lütgendorff hat gemeinsam mit anderen selbst ernannten Jedi eine theoretische und kostenlose Ausbildung entwickelt, abgeleitet vom Kodex der Jedi. In Fächern wie "Umgang mit der Macht" müssen sich Ordensneulinge zu philosophischen oder gesellschaftlichen Fragen äußern. Wie nutze ich meine eigene Energie, um anderen zu helfen? Wo ist mein Platz in der Gesellschaft? Und ist das alles überhaupt wichtig? Ein erfahrener Jedi wertet die Antworten aus, benotet am Ende den Einsatz des Schülers. Die Ausbildung hat wenig mit "Star Wars"-Trivia zu tun. Ziel ist Selbstfindung sowie Stärke im Alltag.
Nach vier Semestern ist man theoretisch ein Jedi. Bis dahin sollen die Padawane sich ausreichend Gedanken über sich selbst und ihr Wirken auf ihr Umfeld gemacht haben. "Ziel dieser Ausbildung ist es, mit dem eigenen Wissen und mit Güte im Herzen im Leben stehen zu können und selbstständig das erreichen zu können, was einem in die Wiege gelegt worden ist", steht dazu auf der Website des Ordens. Zu "selbstständigen, klugen und dabei gütigen Individuen" sollten sich seine Anhänger entwickeln.

Ein bisschen Selbsthilfegruppe, ein bisschen Sekte?

Philosophische Studien über das Internet? Lehren, die aus einem Science-Fiction-Film abgeleitete sind? Dazu auch noch mit Leuten, die sich allzu gern im Wald als Weltraumritter verkleiden? Das Konzept des "Order of Hope" könnte auch die Blaupause für eine Psychosekte sein. Max Von Lütgendorff erzählt, dass seine Organisation sogar schon von den Behörden überprüft worden sei. "Am Ende wurde uns sogar bescheinigt, wir wären eine sinnvolle pädagogische Ergänzung zum Schulunterricht."
Doch was ist, wenn in den neuen Filmen etwas geschieht, das das gesamte Konzept der "Macht" auf den Kopf stellt? Durch einen Storytwist die fiktive Mythologie einfach umschubst, die sich von Lütgendorff und Tausende andere ganz real in ihr Leben eingeflochten haben? Max von Lütgendorff sagt, es würde sich überhaupt nichts ändern. Fans und diejenigen, die wie er etwas weiter gehen, haben sich eine Identität geschaffen, die zwar auf der Sternensaga fußt, mitterweile aber völlig losgelöst davon fortgeführt wird.
Im Kino werden die Mitglieder des Ordens natürlich trotzdem sitzen, einige davon in Roben und vielleicht sogar mit Lichtschwert. Und dann werden sie sich für ein paar Stunden von "Star Wars" aus einer Realität entführen lassen, deren Mittelpunkt irgendwann "Star Wars" geworden ist.

Information: Daniel Krüger verstarb 2018 plötzlich. Er war ein wacher, aufmerksamer Geist und eine tolle Persönlichkeit, mit der man sich stundenlang unterhalten konnte. Wir vermissen ihn sehr und hoffen, dass es ihm besser geht, wo er jetzt ist. Die Macht sei mit ihm.

 
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