Order of Jedi

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Veröffentlicht 02.06.2022 Seitenaufrufe:
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Gründer Qui-Ran Demera

Liebe Interessenten,
Liebe Ordensmitglieder und Anwärter,

Ich halte es für angemessen, dass ich ein paar einführende Worte dazu schreibe, weshalb ich den Weg des Jeditums gewählt habe und wieso ich ihn als wertvoll genug erachte, dafür den - inzwischen - zweiten Orden geründet zu haben.

Mein gegebener Name ist Max Lütgendorff, vollständig Maximilian Michel Gabriel Freiherr von Lütgendorff-Leinburg. Ich bin beruflich Opernsänger, politisch interessiert, spiele momentan (Januar 2022) mit dem Gedanken, in der am Horizont erscheinenden, zweiten Lebenshälfte Medizin zu studieren und ich bin ein Jedi, genau sogar ein Jedimeister und Hochmeister eines Ordens.

Der erste Teil der Vorstellung löst bei den meisten Menschen ein interessiertes Kopfnicken aus, der letzte hingegen große Augen und Staunen. Fragen wie "Ja, Kostümclub, oder?" ,"Fan?", "Echt jetzt?", "Das ist doch nicht Dein Ernst?" etc. sind selbstredend keine Seltenheit. Skepsis sehe ich dann oft auf den Gesichtern, wenn ich erkläre, dass ich das Ganze schon ein wenig ernster meine.

Kleiner Einwurf: Ernst bedeutet in dem Fall nicht käsepiefiger, humorloser Sektenheini, der an die Ersparnisse der Mitglieder des Ordens will. Ernst bedeutet, dass der wertvolle Gedanke hinter der fiktionalen Figur des Jedi erstrebens- und lebenswert ist.

Als Jedi ist man achtsam, schaut auf die Bedürfnisse der anderen und seiner Umwelt, ist gütig, strebt nach Wissen und nach der Einheit mit der Macht, wie wir das Unbegreifliche, jedoch Allgegenwärtige um uns herum nennen.
Dazu hat unser Ritter @Pilgrim Grey ein tolles Video gemacht: Link

Aber zurück zu mir und meinen Intentionen. Ich bin also ein echter Jedi und mein Ordensname ist Qui-Ran Demera. Ich kann die Skepsis verstehen, die uns/mir da entgegen schlägt, denn die Welt ist voll von seltsamen Strömungen, die auf den ersten Blick mit "Love Bombing" und überbordendem Verständnis nur um die Menschen bemüht sein wollen und am Ende auf den zweiten Blick dann doch nichts weiter sind als der geldfressende Moloch eines Narzissten mit Gottkomplex. Das gibt es leider zu oft - aber nicht hier!

Daher ganz deutlich gesagt: Das bin ich nicht. Ich möchte tatsächlich, dass es meinen Mitmenschen (und Tieren, und der Umwelt) besser geht, ohne, dass ich dabei steinreich werde. Ich meine was ich sage: What you see is what you get. Mit dieser Offenheit habe ich mir nicht immer nur Freunde gemacht und fehlerfrei bin ich, weiß die Macht, auch nicht, aber ich kann von mir sagen: Ich tue, was ich kann.

Was also unterscheidet nun das Jedidasein von alldem, was es bereits gibt?
Nun, vielleicht nicht so viel, aber dann doch ein paar entscheidende Dinge.

- Zunächst mal ist das Jeditum eine Lebensphilosophie und keine Religion. In unseren Breitengraden hat die Religion oft einen Exklusivanspruch und lässt andere Denkweisen nur sehr schwer zu. Eine Philosophie kennt diese Einschränkung nicht.

- Dann ist das Jeditum nicht monotheistisch, geschweige denn überhaupt auf autoritäre Gottheiten ausgerichtet. Die Macht ist etwas Allgegenwärtiges, das uns alle verbindet. Am besten sagt es Obi-Wan in Star Wars IV: „Sie umgibt uns, sie durchdringt uns, sie hält die Galaxis zusammen!“ – ich würde sogar sagen, sie hält die Universen zusammen. Wenn man sich mit dem Gedanken befasst, dass wir alle von der Macht durchdrungen sind, so, wie uns ja auch Gott durchdringen und erleuchten kann, ist der Gedanke, dass alles Eins ist, nicht mehr so weit weg.

Viele weise Menschen in Philosophie und Religion sprachen, als sie den Grad der Erleuchtung erreichten, davon, dass wir alle Eins sind. Mit uns, mit der Welt, mit allem, was ist. Was für ein inneres Gefühl das ist, vermittelt vielleicht dieses Zitat:

„Was bin ich für das Universum? Nicht viel mehr als ein Atom. Was bin ich für ein Atom? Nicht viel weniger als das Universum.“

Der Satz klingt so einfach, und doch zieht er einen regelmäßig in viele nachdenkliche Momente hinein, wenn man ihn sich vergegenwärtigt.

- Nicht zuletzt ist auch der Aspekt der kreativen, künstlerisch-musischen Seite für uns wichtig. Wir tragen bei den Zeremonien eigene Jediroben, haben Lichtschwerter, haben Auszeichnungen, Urkunden, Musik und so weiter – manch einer würde das abfällig als unnützes Zeug betrachten, aber genau dieses Zeug ist es, das uns die göttliche Gegenwart der Macht ganz deutlich spüren lässt, so wie ein Blick aus dem Weltall auf unsere Erde. Eine Robe ersetzt aber keinesfalls den Prozeß, den ein Aspirant gehen muss um Padawan, geschweige denn Jediritter zu werden, vom Meister ganz zu schweigen. Wir mögen auf der einen Seite verspielt sein, aber auf der anderen geht es in unserer Ausbildung sehr tief in die Seele des einzelnen hinein. Ein kostbarer und sehr verantwortungsvoller Weg, den man nur mit dem richtigen Mindset gehen kann.

Wer das alles von vorneherein lächerlich findet oder versucht, das bereits eigene, festgefahrene Weltbild auf diesen Weg zu pressen, wird nichts neues lernen und scheitern.

„Vergessen musst Du, was Du gelernt“, sagt Yoda im Film… das heißt schlicht, dass man den Geist befreien soll von dem, was man schon zu wissen glaubt und offenen Herzens auf die Aufgaben zu gehen, die es bei uns im Orden gibt.

Ein Letztes noch: Wer bei uns ist, ist das immer gänzlich freiwillig. Diesen Weg kann man nicht erfolgreich gehen, wenn man sich dazu gezwungen sieht. Man kann sich den Orden immer unverbindlich ansehen, schauen, was für Persönlichkeiten dort sind und ob das etwas für einen ist. Wer das nicht mehr will, kann jederzeit wieder gehen und keiner wird ihm böse sein – vielleicht traurig, denn Menschen gehen lassen müssen ist eines der schwersten Dinge, die es gibt, besonders, wenn man sie mag. Aber nicht böse.

In diesem Sinne, ihr Lieben:

Dies sind meine Worte zu Jeditum und weshalb ich es für erstrebenswert halte. Am besten gemeinsam mit euch!

Macht, Weisheit und Güte,

Euer

Qui-Ran Demera

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Ma'Khina Danakar
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